Freitag, 2. November 2012

Tag 267: das ganz Andere

noch immer stehe ich ganz am Anfang eines Weges
Wir leben im Kloster als eine Art Familie zusammen. Wir sind Schwestern und bleiben es wahrscheinlich bis zum Tod. Also egal welcher Art die Differenzen sein mögen, man muss lernen miteinander auszukommen. Konflikte müssen gelöst werden und es ist eher wie in der Familie, als unter Freunden und Kollegen.
Aber es gibt einen großen Unterschied zur leiblichen Familie: man muss lernen das ganz Andere im Anderen zu akzeptieren. Und das völlig Andere gibt es in der eigenen Familie eher nicht. Irgendwie haben leibliche Verwandte meistens doch die ein oder andere Ähnlichkeit.
Es ist wirklich ein spannendes Zusammenleben in der Gemeinschaft - und ein sehr Schönes.
Ich kann zwar eigentlich noch gar nicht so weit denken (und jetzt freue ich mich erstmal auf die zeitliche Profess), aber ich freue mich darauf als vollwertiges Mitglied aufgenommen zu werden (also eines Tages ewige Profess abzulegen).

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